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Kein Wasser auf die Mühle ?

Das ergeizige Projekt steht vor dem Aus

 

Vor der Entscheidung der Gemeinde Recke, das Projekt „Wasser auf die Mühle“ auf Eis zu legen, muss man gewiss Respekt haben. Es darf eben nichts gebaut werden, was man nicht auch finanzieren kann. Und dennoch steht (nicht nur) den Vertretern des Heimatvereins eine gewisse Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Allein die Ausarbeitung des Projektes, von der Idee bis hin zum fertigen, akribisch durchdachten Plan, hat viele Wochen in Anspruch genommen. In diesem Zusammenhang muss man auch mal an das Ingenieurbüro Flick denken.

 

Das rund 600.000 Euro teure Projekt sollte mit Mitteln aus dem Leader-Fördertopf, der NRW-Stiftung, der Gemeinde Recke und letztlich dem Heimatverein auf den Weg gebracht werden. Bis auf die Gemeinde Recke haben alle ihre finanziellen Zusagen gemacht – selbst der Heimatverein. Die sich auftuende „Finanzierungslücke“ hätte man vielleicht auch schon etwas früher bemerken können. Eine Übernahme der fehlenden Gelder (u.a. der Kostensteigerung) und eine Aufstockung der Finanzierungsmittel durch den Heimatverein sind aber unverantwortbar gegenüber dem Verein über Jahre hinweg. Es ist schlichtweg nicht zu stemmen. Daher ist auch die Umsetzung des ehrgeizigen Projektes zum heutigen Zeitpunkt, ohne die unterstützenden Mittel der Gemeinde Recke nicht seriös. Wenn die Gemeinde Recke nun dennoch am Ausbau der dringend notwendigen Parkplätze an der Alten Ruthemühle nachdenkt, ist das lobenswert und findet Unterstützung.

 

„Gefühlt“ hat sich der Entscheidungsprozess „Wasser auf die Mühle“ zu verwirklichen etwas dahingezogen. Jetzt noch mehr Zeit verstreichen zu lassen, um das „auf Eis liegende Projekt“ dann doch noch einmal in ein paar Jahren wieder aufleben zu lassen, ist wenig realistisch, wenn man alleine an die Teuerungsrate denkt. Dazu müsste man später dieses Projekt ganz neu auflegen und bewerten.

 

„Wasser auf die Mühle“ sollte ein Projekt für die Menschen der gesamten Gemeinde Recke werden. Beabsichtigt war vor allem die Ortsteile Steinbeck und Recke noch ein stückweit näher zusammen zu bringen. Desweiteren wurde im Zusammenhang mit dem Yachthafen „Marina“ und den Wohnmobilstellplätzen, sowie dem Waldfreibad, an eine engere Bindung an die historisch „Alte Ruthemühle“ mit ihrem Korbmuseum und der dann wiederaufgebauten und funktionstüchtigen Kornmühle gedacht. Es sollte unter anderem auch ein Lernort für die Schulen werden. Zu alldem wird es wohl vorerst nicht mehr kommen.

 

Bleibt schlussendlich die Frage, inwieweit sich der Recker Heimatverein zukünftig überhaupt noch an und in der Ruthemühle engagieren soll und kann. Hierüber wird man reden müssen. Denn in der Zwischenzeit hat der Verein auch noch den „Niemeyers Hof“ geerbt, der in den kommenden Jahren nach und nach zu einer Art „Begegnungsstätte“ um- und ausgebaut werden soll. Auch hier werden wieder Fördergelder und Spenden, aber auch erneut ein gewaltiges Engagement des Vereins dringend benötigt.


 

Heimatverein Recke e.V. | Halverder Straße 21, 49509 Recke