Christkindlmarkt des Heimat Vereins Recke lockt zahlreiche Besucher zur Ruthemühle.
Zwei Tage Christkindlmarkt mit stimmungsvollen Budenzauber an der Ruthemühle. Zwei Tage volles Haus und viel Programm. Der Christkindlmarkt des Recker Heimatverein hat nach zwei Jahren Pause wieder viele Besucher angelockt. Licht erstrahlen im Dunkeln. Der Duft von Glühwein zog in die Nase. Unter Dampf aus der Bratpfanne, wo gerade Spiegeleier, Bratkartoffeln oder Pilze zubereitet wurden, lockte die Gäste bis in den späten Samstagabend an. Der Heimatverein war sehr zufrieden mit der nunmehr 6. Aufl. des Christkindlmarkts. Schon am Samstag waren rund 1500 Besucher hier auf dem Gelände, zog der Vorsitzende Florence Beckemeier ein erste Bilanz. Mit Einbruch der Dunkelheit drängten sich am Samstagabend die Menschen an den Ständen und Buden, um zu essen, zu trinken oder ein Weihnachtsgeschenk oder einen Dekoartikel für die eigene Wohnstube zu ergattern. Das winterliche Wetter passte prima zum Anlass. Insgesamt gab es gut zwei Dutzend Aussteller und Beschicker. Holzschnitzereien, Liköre, Gestricktes und Gehäkeltes oder selbst gebackener Piepkuchen waren beispielsweise im Angebot. Wer beim Rundgang wollte, machte an der Schlager-Schnaps-Hütte eine Pause, um den selbst gemachten Punsch zu probieren. Wer noch keinen Weihnachtsbaum hatte, war am Wochenende eine Ruthemühle ebenfalls genau richtig. Rund 300 Nordmanntannen standen in Reihe und Glied am Zaun zur Auswahl.
Text und Fotos: Heinrich Weßling.