Heimatverein Recke e.V.

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Tages des Offenen Denkmals 2024

Anlässlich des Tages des Offenen Denkmals 2024 geht der Heimatverein auf die Geschichte des Historischen Bergbaues ein. Nicht nur an diesem Tag im September, sondern zu jeder Zeit können sich Interessierte im Buchholzer Forst auf dem Bergbaurundweg in einer Selbsterkundung mit der Bergbautradition befassen. Texttafeln, Bilder und Karten bieten einen sehr guten Überblick. Die Geschichte lebt von Symbolen: Eine Anzahl bergbaulicher Symbole vermitteln einen Einblick in die Arbeit des Bergmannes. Hier eine Dokumentation zum Recker Historischen Bergbau:

Bergbautradition und Bergbau-Erinnerungskultur im Buchholzer Forst in Recke.
Der Recker Buchholzer Forst ist als die Wiege des Bergbaues im Ibbenbürener Kohlenrevier anzusehen.
Oktober 1564 Erster Nachweis zur Erwähnung des Bergbaues in der Kohleregion Ibbenbüren auf dem Holting (Holzgericht) in der Raumühle Recke-Espel.
1650 Oranische Karte zur Dokumentation der Grabung und Förderung mit Kübeln (Kohle) und Eimern (Wasser) im Buchholzer Kohlenrevier.
Bergbauliche Symbole prägen die Erinnerungskultur an die mehr als 500 Jahre alte Recker Bergbaugeschichte.
1988 Recker und Steinbecker Bergleute errichten einen Türstock im Polygonausbau vor dem Rathaus.
1988 Skulptur der Hl. Barbara auf dem Kirchplatz der St. Dionysius Recke.
1989 Skulptur des Bergmannes auf Grubensandstein im Rathaus Recke.
2002 Errichtung eines Streckenausbaues in Polygonausbau in der Alten Ruthemühle mit Bergbausammlung.
2004 Buchholzer Förderturm als Aussichtsturm.
2005 Buchholzer Schachtgebäude als Ort der Begegnung am Förderturm.
2005 Gedenkort für verunglückte Bergleute mit Gedenkstein und Skulptur der Heiligen St. Barbara am Platz des Historischen Bergbaues im Recker Buchholzer Forst.
2005 Text- und Bildtafeln zur Eigeninformation auf dem Bergbaurundweg im Buchholzer Forst.
2008 Öffnung des Stollenmundloches des Steinbecker oder auch Buchholzer Stollens von 1752 mit dem letzten erhaltenen Stollenmundloch im Ibbenbürener Kohlenrevier. Der Stollen dient heute als Winterquartier für Fledermäuse.
2011 Historische Skulptur des Einfahrenden Bergmannes am Buchholzer Förderturm.
2018 Aufstellung einer Informationstafel an der Raumühle zur Ersterwähnung des Bergbaues.
2024 Einweihung „Platz des Historischen Bergbaues“ am Buchholzer Förderturm.

Der Bergbauhistorische Arbeitskreis pflegt ein umfassendes Bildarchiv zum Historischen Bergbau im Buchholzer Kohlenrevier.
Vita des Bergbauhistorischen Arbeitskreises Buchholzer Kohlenrevier 1650 Recke.
1988 Aufnahme der Bergbauhistorischen Dokumentation als Erinnerungskultur.
1997 Gründung des Bergbauhistorischer Verein Buchholzer Forst 1650 Recke e.V.
2016 Fortsetzung der Bergbauhistorischen Arbeit als Arbeitskreis Bergbau im Heimatverein Recke.

Robert Herkenhoff, Husterstraße 8, 49509 Recke – Tel. 05453 / 96496
Sprecher des Bergbauhistorischen Arbeitskreises im Heimatverein Recke.

Text & Foto (Grafik) R. Herkenhoff

 

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Author: Gielsok