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Farbenfroher „Baumhacker“

© Text u. Fotos: Felix Büscher

 

Der Buntspecht zählt in Deutschland mit fast 800.000 Brutpaaren zu den am häufigsten vorkommenden Spechten. Neben ihn gibt es noch den Kleinspecht, den Mittelspecht und den Schwarzspecht. Zur weiteren Verwandtschaft gehören auch die Grün-, Grau- und Weißrückenspechte. Last not least gibt es noch den Dreizehenspecht und den Wendehals.

 

   

 

 

 

 

Im Jahr 1997 wurde der Buntspecht zum Vogel des Jahres gekürt – eine wichtige Auszeichnung für den sympathischen „Baumhacker“. Er lebt und brütet vorwiegend in dichten, naturnahen Nadel- und Laubwäldern, sowie in großen Parkanlagen. Auch in Gärten und Feldgehölzen ist „Dendrocopos“ zu Hause. Der Buntspecht ist etwa so groß wie eine Amsel und ist im wahrsten Sinne des Wortes „bunt“. Die Farben Rot, Weiß, Schwarz und Braun sind in seinem Gefiederkleid vorhanden und haben ihm den Namen „Buntspecht“ zu Recht gegeben. Junge Männchen und Weibchen tragen zudem einen roten Scheitel und werden oft mit dem ähnlich aussehenden Mittelspecht verwechselt. Erwachsene Buntspechtmännchen besitzen einen leuchtend roten Nackenfleck und unterscheiden sich so von den adulten Weibchen.


 

 

Mit Vorliebe ernährt sich der Buntspecht von Insekten, Spinnen und Larven, die er vorwiegend an alten Baumstämmen und im Totholz findet. Mit seinem kräftigen Schnabel hackt er auf die Baumrinde ein um an die Leckerbissen zu gelangen. Ihn unterscheidet aber von anderen Spechten, dass er auch Samen, Nüsse und Beeren nicht verschmäht, was dem Vogel besonders im Winter zugutekommt. Ornithologen fanden heraus, dass ein Paar für die Nahrungsbeschaffung ein Areal ca. 50 Hektar benötigen.

 

   
     

 

In der Balzzeit, die bereits im Dezember beginnen kann, hört man oft die schnellen „Trommelschläge“ der Männchen. Damit locken sie die Weibchen an und grenzen so gleichzeitig ihr Revier ab. Besonders die Baumstämme, die innen hohl sind, werden als Resonanzverstärker bevorzugt vom Männchen genutzt. Recht intensiv wird das „Trommeln“ wenn das Männchen die Bruthöhle fertiggestellt hat. Diese Bruthöhlen werden mühevoll in Baumstämme gezimmert. Bis zu 50 Zentimeter kann so eine Bruthöhle schon mal werden. Mitte April beginnen die Vögel dann mit der Brut. Das Weibchen legt in der Bruthöhle ihre 5 bis 7 Eier und bebrütet sie ca. 12 Tage. Dann wird es für die Spechteltern hektisch, denn die Jungen haben großen Hunger und tun dies mit großem Gezeter kund. Nach gut 20 Tagen verlassen die Jungvögel schließlich ihre enge Baumhöhle, werden aber von den Eltern noch für eine kurze Zeit weitergefüttert.  

 

 

 

 

Fürchten muss sich der Buntspecht vor Greifvögeln, wie dem Uhu, dem Habicht oder dem Falken. Aber auch Marder können dem Vogel gefährlich werden. Buntspechte werden in der Regel 10 Jahr alt.

 

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